Unternehmenswandel und -entwicklung durch integrales Denken und Handeln

In der VUKA-Welt ist ein wichtiger Faktor die Anpassungsfähigkeit von Führung, Steuerung und Kultur. Unternehmen wie auch Mitarbeiter wollen Stabilität und Sicherheit.  Häufig werden aus einem Bewahrungsdenken Veränderungen bewertet, entwickelt und implementiert. Innovation bedeutet aber Erneuerung, neue Ideen, Wandel. Hier geht es ans Eingemachte – an ein neues Mindsetting in der gesamten Organisation.

mehr lesen

Neue Führungskräfte braucht das Land

Führungskräfte, die eine klare Botschaft haben, für Werte stehen und auch als Persönlichkeit überzeugen …das erfordert Standing, Ehrlichkeit und Mut in Märkten, die heute um ein Vielfaches schneller und komplexer sind als noch vor 5 Jahren.

mehr lesen

Wer arbeitet macht Fehler … und aus Fehlern wird man klug!

Erfahrung ist der beste Lehrmeister. Die Ansprüche in unserer heutigen Leistungs- und Performance-Gesellschaft sind hoch. Ein Ziel zu verfehlen ist ärgerlich und schmerzhaft. In Wahrheit schätzt niemand die Situationen, in denen Dinge schief gehen. Niemand gesteht sich gern ein und schon gar nicht vor anderen, an einer Aufgabe gescheitert zu sein.

mehr lesen 0 Kommentare

Zurück auf Los!

 

Die Jahreswende ist meist eine Zeit zur Reflexion, zur Neuorientierung und zum Planen. Man blickt auf die vergangenen Monate und guckt gleichzeitig auch in die Zukunft.

 

Was ist mit dem JETZT? HIER und HEUTE?

 

Auch daran sollten Sie denken.

 

Ich möchte Ihnen gerne das Thema „Resilienz“ ans Herz legen.

 

Tuen Sie etwas, dass Ihnen gut tut. Sorgen Sie für Ihre Selbstregulierung, spüren Sie einmal Ihre Bedürfnisse auf oder besser noch in sie hinein. Sehen Sie sich um, welche Angebote und Möglichkeiten zur Entspannung es für Sie gibt.

 

Schaffen Sie Experimentierräume!

 

Planen Sie nicht, sondern lassen sich einfach einmal spontan treiben. Erlauben Sie sich Ihre inneren Antreiber zu erkennen und nehme Sie ein wertschätzende Haltung zu sich selbst ein.

 

Zukunftsgestaltung kommt aus dem „wozu?“ Nicht aus dem „warum?“

 

Lenken Sie Aufmerksamkeit auf die Lösung, das Ziel, Ihre Vision und haben Sie den nötigen Mut und Optimismus zur Umsetzung.

 

Ich wünsche Ihnen Ruhe, Kraft und Klarheit in den Zeiten des ständigen Wandels.

 

0 Kommentare

Arbeit 4.0 - Wertewelten

 

Welcher Arbeitstyp sind Sie?

Was macht für Sie eine ideale Arbeitswelt aus? Welche Potenziale, welche Chancen, aber auch Spannungsfelder und Herausforderungen sehen Sie heute und für die Zukunft? 
Das BMAS hat während des Dialogprozesses Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen um Stellungnahmen gebeten, zahlreiche Fachworkshops, Konferenzen und Themenveranstaltungen durchgeführt, mehr als 20 wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben und im direkten Dialog vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern Meinungsbilder eingeholt.

 

Wertewelt 1:

Sorgenfrei von der Arbeit leben können

Den Menschen, die dieser Wertewelt angehören, geht es vor allem darum, in einer sicheren Gemeinschaft ohne materielle Sorgen ein normales Leben führen zu können. Arbeit gehört für sie dazu, sie erleben diese jedoch teilweise als so raumgreifend, dass daneben kaum noch Platz für Privates bleibt. Planbarkeit ist für sie ein zentraler positiver Wert, Beschleunigung und zunehmenden Leistungsdruck empfinden sie als negativ. Sie erwarten vom Staat, alle Menschen abzusichern, die ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten. Etwa 25 bis 30 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

 

Wertewelt 2:

In einer starken Solidargemeinschaft arbeiten

Für die Menschen in dieser Wertewelt ist eine ideale Arbeitswelt durch gegenseitige Loyalität, Wertschätzung ihrer Leistungen, und Teilhabe in einer Solidargemeinschaft gekennzeichnet. Die Entwicklung der Gesellschaft empfinden sie teilweise als besorgniserregend. Sie haben das Gefühl, dass immer mehr Menschen durch das Raster fallen und keinen Platz mehr in der Gesellschaft finden. Sie sehnen sich zurück nach einer Zeit, in der Unternehmen sich um das Wohl ihrer Mitarbeiter sorgten, es Arbeit für alle gab und man auch in schlechten Zeiten zusammenhielt. Etwa 10 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

 

Wertewelt 3:

Den Wohlstand hart erarbeiten

Ein Leben lang hart zu arbeiten, ist für die Menschen in dieser Wertewelt selbstverständlich. Sie glauben, dass jeder, der sich bei seiner Arbeit wirklich anstrengt, es auch zu etwas bringen kann, auch wenn sie merken, dass dies nicht mehr so einfach ist wie früher. Und wer es geschafft hat, darf sich ruhig ein wenig Luxus gönnen. Sie erwarten von den Sozialpartnern, dafür zu sorgen, dass Deutschland weiterhin wirtschaftlich stark bleibt und Leistungsträger hier eine Heimat behalten. Etwa 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

 

Wertewelt 4:

Engagiert Höchstleistung erzielen

In dieser Wertewelt ist die Idealvorstellung von Arbeit durch Verantwortung, Effizienz und Leistungsstreben gekennzeichnet. Die rasante Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft, unter anderem durch die Digitalisierung, empfindet man nicht als belastend, sondern als willkommene Herausforderung. Es ist an jeder und jedem Einzelnen, sich mit den neuen Herausforderungen zu arrangieren, beispielsweise durch lebenslanges Lernen. Man geht davon aus, dass die Rahmenbedingungen die oder den Einzelnen hinreichend unterstützen. Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

 

Wertewelt 5:

Sich in der Arbeit selbst verwirklichen

Eine ideale Arbeitssituation ist für die Menschen in dieser Wertewelt dadurch gekennzeichnet, sich selbst immer wieder neu zu erfinden und viele spannende Erfahrungen machen zu können. Sie erleben sich als Teil eines Netzwerks Gleichgesinnter, auch über Deutschland hinaus. Selbstverwirklichung ist für sie kein Gegensatz zu Leistung und Effizienz. Von Gesellschaft und Arbeitgebern erwartet sie, dass sie die Menschen auf ihrem individuellen Weg unterstützen, beispielsweise durch Flexibilität von Arbeitsort und -zeit sowie umfassende Kinderbetreuung. Etwa 10 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

 

Wertewelt 6:

Balance zwischen Arbeit und Leben finden

Arbeit ist für die Menschen dieser Wertewelt dann ideal, wenn sie sich mit Familie, individueller Selbstverwirklichung und gesellschaftlicher Mitgestaltung vereinbaren lässt. Gleichzeitig erwarten sie von jeder und jedem Einzelnen ein gewisses Maß an eigenem Gestaltungswillen. Das Ziel einer Gesellschaft ist für sie, gemeinsam gute Bedingungen für alle zu schaffen. Die Wirtschafts- und Arbeitswelt soll sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Sie sind nicht bereit, für materielle Sicherheit Ihre Prinzipien zu verraten. Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

 

Wertewelt 7:

Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen

In dieser Wertewelt wird Erwerbsarbeit nicht die einzig sinnstiftende Tätigkeit angesehen. Vielmehr bemisst sich der Wert einer Tätigkeit für die Menschen in dieser Wertewelt an ihrem Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft. Gemeinnützige Tätigkeiten erscheinen ihnen oftmals sinnvoller als eine Arbeit, die vor allem aus monetären Gründen ausgeübt wird. Vom Staat erwarten sie, dass er allen Bürgern ein lebenswertes Auskommen garantiert, unabhängig davon, welches Einkommen diese am Arbeitsmarkt erzielen. Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland* denken so.

* Anteil der Erwerbspersonen in Deutschland auf Basis einer repräsentativen Befragung.
Quelle: http://www.arbeitenviernull.de/mitmachen/wertewelten/ergebnis/bericht/7-wertewelten.html#interviewResults
XXXXX

Arbeitswelten gestern und heute

 

Brauchen wir angesichts der aktuellen technologischen Trends, gesellschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen am Arbeitsmarkt ein neues Leitbild von Arbeit?

Wie kann es aussehen?

 

Arbeiten 4.0 beschreibt nicht die heutige Normalität in den Betrieben. Vielmehr zeigt Arbeiten 4.0 neue Perspektiven und Chancen für Gestaltung in der Zukunft auf.

 

Arbeiten 1.0 bezeichnet die beginnende Industriegesellschaft und die ersten Arbeiterorganisationen. Mit der Einführung der Dampfmaschine und mechanischer Produktionsanlagen veränderten sich Ende des 18. Jahrhunderts nicht nur die Produktionsweise, sondern auch die Organisation von Arbeit, die Gesellschaftsstrukturen und das Selbstverständnis der sich herausbildenden Klassen.

 

Arbeiten 2.0 ist die beginnende Massenproduktion und die Anfänge des Wohlfahrtsstaats am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Industrialisierung bringt neue soziale Probleme mit sich und wirft grundlegende soziale Fragen auf. Die Verschärfung der gesellschaftlichen Probleme und der zunehmende Druck der organisierten Arbeiterschaft bilden eine wichtige Grundlage für die Einführung der ersten Sozialversicherungen im Deutschen Reich.

 

Arbeiten 3.0 umfasst die Zeit der Konsolidierung des Sozialstaats und der Arbeitnehmerrechte auf Grundlage der sozialen Marktwirtschaft. Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhandeln sozialpartnerschaftlich auf Augenhöhe miteinander. Die Notwendigkeit der Wahrnehmung gemeinsamer Interessen steht im Betrieb wie auch unter den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern insgesamt außer Frage. Später folgte die teilweise Rücknahme sozialer Rechte, auch angesichts des zunehmenden Wettbewerbsdrucks. Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wird die Produktion durch den Einsatz von Informationstechnologie und Elektronik weiter automatisiert, der Anteil von Dienstleistungen nimmt stark zu und nationale Märkte öffnen sich infolge von Europäisierung und Globalisierung.

 

Arbeiten 4.0 wird vernetzter, digitaler und flexibler sein. Wie die zukünftige Arbeitswelt im Einzelnen aussehen wird, ist noch offen. Seit Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor einem erneuten grundlegenden Wandel der Produktionsweise. Die wachsende Vernetzung und zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine ändert nicht nur die Art, wie wir produzieren, sondern schafft auch ganz neue Produkte und Dienstleistungen. Durch den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel entstehen neue Ansprüche an Arbeit, auch die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen verändert sich. Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Organisation von Arbeit und sozialer Sicherung haben, ist zwar offen, aber – wie in den vorhergehenden Phasen auch – durch Gesellschaft und Politik gestaltbar. Wir stehen am Beginn neuer Aushandlungsprozesse zwischen Individuen, Sozialpartnern und dem Staat.

 

Quelle: http://www.arbeitenviernull.de/dialogprozess/gruenbuch/arbeiten-40.html

 

 

0 Kommentare

Agiler – kreativer, weiter, schneller!

Mehr Leistung und höhere Kreativität werden als neue Idealform der Zusammenarbeit in Teams ausgerufen, ja sogar gefordert. Und auf der anderen Seite kommt so mancher Mitarbeiter mit der Schnelllebigkeit unserer Zeit nicht mehr zurecht. Für viele Mitarbeiter lösen diese unvorhergesehenen Herausforderungen immer wieder kleine Krisen hervor.

 

Resilienz ist erforderlich und wird „trainiert“. Unternehmen implementieren ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

 

Es gab Zeiten, in denen suchten Personaler junge und dynamische Mitarbeiter, heute liegen die Auswahlkriterien bei „agil“ und „flexibel“, Dynamik im Business und Agilität als Kompetenz.

Aber „wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“, meinte Tucholsky.

 

Impulse in Veränderungsprozessen sollten differenziert betrachtet werden. Es gibt Projekte bei denen sich eine klassische (Durch-)Führung durchaus bewährt hat. Unternehmenswerte wie authentisch, präsent und professionell haben heute ebenso ihren Platz, neben Scrum & Co.

 

In Veränderungsprozessen braucht der Mitarbeiter Stabilität. In der Weiter- oder Neuentwicklung kommt es auf Kreativität, Neugier und Mut an. Der Einsatz der jeweiligen Methode sollte gut ausbalanciert sein und dem Kontext entsprechen. Der Führungsstil und die Organisationsform muss im Zusammenhang neuer Arbeitsmodelle und Projektaufgaben überprüft werden.

 

Lebenslanges Lernen, eine Fehlerkultur und die Fähigkeit Unsicherheiten zu ertragen, sind die Voraussetzung für eine agile Führungskultur in Unternehmen.

 

Wichtig ist die Definition von gemeinsamen Werten, wie z. B. Offenheit, Transparenz, Kooperationsbereitschaft, Eigenverantwortung und Selbstorganisation

 

Und wo bleibt der Chef? Durch die Selbstorganisation der Teams hat der Vorgesetzt nicht mehr die Pflicht der Führung oder Leitung. In einer agilen Organisation regelt der Einzelne in Abstimmung mit dem Team seine Aufgaben nach inhaltlichen Aspekten und Prioritäten. Sollte der Einzelne Hilfe benötigen um das Ziel zu erreichen, Ist eine offene Arbeitskultur gefragt, um dies im Team anzusprechen. Gelebte Transparenz und klare Kommunikation sind unabdingbar.

 

Der Scrum Master ist zuständig, dass hemmenden Hürden im Prozess beseitigt werden und nimmt die Rolle eines Vermittlers oder Koordinators ein. Er hinterfragt auch gewohnte Vorgehensweisen und fördert damit des Potenzial des Teams.

 

Bei agilen Arbeitsmethoden geht es nicht um die Einholung und die Analyse allen Informationen, auch nicht um eine detailliierte Planung des Projekts. Es geht um Ausprobieren, Tun, Rückkopplung, Entwicklung von Ideen, Ansätzen und möglichen Lösungen, kreativ, pragmatisch und flexibel.

Eine agile Unternehmenskultur versteht die unterschiedlichsten Mitglieder als Bereicherung und Empowerment. Ganz im Sinne von Teamarbeit: Komplexe Aufgaben werden machbar.

 

Gefahr besteht dann, wenn ein Teammitglied sich in diesem fließenden Prozess verlieren und die persönlichen Anforderungen eine Einstellung erzeugt, die zu einen inneren Druck und Stress führt.

In der neuen Arbeitswelt haben wir es mit alten Verhaltensmustern zu tun, die nicht mehr zu den aktuellen Anforderungen an die Mitarbeiter passen. Man wünscht sich Sicherheit, Routine und Planung. Ein anderes Zeitmanagement muss geschaffen werden. Mehr Zeit für Spontanität und nur ein kleiner Teil des Arbeitstages geplant mit feststehenden Terminen.  So kann man auch auf das Unvorhergesehene reagieren.

 

Diese Verbindung von Agilität und Resilienz sind neuen Herausforderungen  im Coaching und in der Personalentwicklung. Menschen und Unternehmen in die neue Arbeitswelt 4.0, in eine neue offen Unternehmenskultur zu begleiten im Focus von Echtzeitlernen und Improvisation.

0 Kommentare